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Was wäre, wenn…?

2010 Juli 23
von Uwe Alschner

Es gibt keinen Zufall. Alles hat damit begonnen, dass mir meine Frau ein Buch zu Weihnachten schenkte. Es gefiel mir nicht nur. Ich war begeistert. Beruflich bedingt hatte ich jede Scheu vor “großen Tieren” lange abgelegt und deshalb den Autor sofort direkt ausfindig gemacht und kontaktiert. Was danach folgte, hört sich an wie ein Märchen. Es fühlt sich auch so an. Genau so aufregend, wie die Märchen, die mir meine Mutter vorlas. Genau so beflügelnd wie die Träume, die ich danach hatte, wenn ich selbst zum Helden wurde, der Dornröschen befreite oder die Räuber der Bremer Stadtmusikanten vertrieb. Aber es ist Realität! Heute sitze ich hier im Garten meines Hauses und arbeite gemeinsam mit eben jenem Autor, der seither ein Freund geworden ist.
Es ist spannende Arbeit, weil wir gerade erst damit beginnen, was wir beide als persönliche Erfüllung betrachten: Menschen zu inspirieren! John, mein Freund, ist dabei sehr viel erfahrener und kreativer. Er hat bereits mehrere Bücher geschrieben. Ich arbeite gerade daran, eines dieser Bücher ins Deutsche zu übersetzen und als Hörbuch herauszubringen. Und es macht riesigen Spaß, Transmissionsriemen zu sein für einen großen und kraftvollen Motor, der vor Energie nur so sprüht! Diese Energie überträgt sich. Ich fühle mich wieder genau so wie in jenem Traum, kurz bevor ich Dornrößchen durch meinen Kuß erlöste. Aufregend!

Eben kommt eine eMail von ihm, in der er mich und alle Empfänger seines Newsletters mit einem Tipp zur Umsetzung der eigenen Big Five for Life inspiriert. John berichtet von einem Treffen mit der Sängerin, Autorin und Rednerin Jana Stanfield. Wie sehr sie ihn in diesem Meeting beeindruckt hat, schreibt John auch in seinem persönlichen Twitter-Account. Auch durch ihre Lieder, in denen sich auf dreieinhalb Minuten komprimiert so viel Weisheit und positive Energie verbinden. John sendet den Link eines Video-Clips zu ihrem Song If I were brave (Wenn ich mutig wäre). “Nehmt euch die Zeit, den Song nicht nebenbei zu einer anderen Tätigkeit anzuhören”, rät John. Und so lege ich alles zur Seite und lasse den Song (und die Bilder) auf mich wirken.


Eine Zeile in diesem Song beginnt so: “Was würde ich tun …?” Keine Frage – ich übersetze den Liedtext, denn der ist wirklich inspirierend.

Was würde ich tun, wenn ich sicher wäre, dass es klappt?
Wenn ich dran glaubte, würde der Wind stets mein Segel füllen?
Wie weit würde ich gehen? Was könnte ich erreichen,
Wenn ich dem Helden in mir vertraue?

Wenn ich mutig wäre, würde ich auf der Rasierklinge reiten,
dort wo Narren und Träumer sich trauen zu schreiten.
Würde nie den Glauben verlieren, selbst nicht wenn ich mich verliefe.
Welchen Schritt würde ich heute tun, wenn ich mutig wäre?

Was würde ich tun, wenn ich mutig wäre?
Was würde ich tun, wenn ich mutig wäre?

Was, wenn wir alle dazu bestimmt wären, zu tun, wovon wir insgeheim träumen?
Um was würdest du bitten, wenn du wüsstest, dass du alles haben kannst?
So wie die mächtige Eiche schlummert im Herzen eines einzelnen Samens,
Sind da solche Wunder in dir und mir (verborgen)?

Wenn ich mutig wäre, würde ich auf der Rasierklinge reiten,
dort wo Narren und Träumer sich trauen zu schreiten.
Würde nie den Glauben verlieren, selbst nicht wenn ich mich verliefe.
Welchen Schritt würde ich heute tun, wenn ich mutig wäre?

Was würde ich tun, wenn ich mutig wäre?
Was würde ich tun, wenn ich mutig wäre?

Wenn ich mich weigere auf die Stimme der Angst zu hören,
Würde mir die Stimme des Mutes ins Ohr flüstern?

Wenn ich mutig wäre, würde ich auf der Rasierklinge reiten,
dort wo Narren und Träumer sich trauen zu schreiten.
Würde nie den Glauben verlieren, selbst nicht wenn ich mich verliefe.
Welchen Schritt würde ich heute tun, wenn ich mutig wäre?

Was würde ich tun, wenn ich mutig wäre?
Was würde ich tun, wenn ich mutig wäre?

Und mir wird klar, warum John ausgerechnet dieses Lied empfiehlt: Jana singt über die Big Five for Life!

Was, wenn wir alle dazu bestimmt wären, unsere Big Five for Life zu leben, zu tun, wovon wir insgeheim träumen?

Ja genau: Was wäre, wenn …?

PS: Vorsicht, wer Jana gleich in eine Schublade packen will. Sie kann auch anders:


  • Lucy

    just what I needed! Thank you, Uwe!