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One Life at a time!

2011 Dezember 10

Zu meinen Big Five for Life gehört es, meinen Kindern zu helfen, ihren Weg zu gehen. So wie sie ihn gehen wollen, so wie es in ihnen angelegt ist. Nicht so wie ich es mir vorstelle. Denn meine beste Vorstellungskraft wäre nicht genug, um das zu schaffen. So groß ist die Welt der Möglichkeiten, dass ich es unmöglich leisten könnte, die Dinge zu finden, die meine Kinder – jedes für sich – tun, sehen oder erleben sollen. Schon gar nicht müssen. Deswegen habe ich mich auf’s Wörtchen können fokussiert. Ich möchte helfen, dass sie die Dinge tun sehen oder erleben können, die sie selbst wollen!
Diese Erkenntnis hat sich mir im Rahmen des Fulfillment Seminars mit John Strelecky nochmals bekräftigt. Meine Stärke ist es, Menschen dabei zu helfen, Ihren Weg zu gehen. Und das tue ich – gerade für meine Kinder – indem ich mit entsprechendem Beispiel vorangehe. Es ist wenig glaubwürdig, die Menschen, die uns wichtig sind, dazu zu ermuntern, dass Sie “ihren Weg gehen”, wenn wir das nicht selbst tun. Neben Glaubwürdigkeit und Authenzität ist aber auch Verantwortung und Verantwortungsbewusstsein berührt. Die Bereitschaft und Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen für das eigene Leben, ist elementar für alle, die selbstbestimmt leben wollen.


Als Vater hat mich das Schicksal einer jungen Frau sehr berührt, die – nach der Lektüre der Safari des Lebens – erkannt hat, was ihr wirklich wichtig ist. Ihr Name ist Carissa Caricato und sie hat sich dazu entschlossen, Ihren Weg zu gehen.
Carissa hatte einen Job, der sie nicht einmal “unglücklich” gemacht hat. Aber nach der Lektüre von Safari des Lebens hat sie erkannt, dass es etwas anderes gibt, was sie erleben möchte. Was sie der Welt geben möchte. Glück, Freude und Zufriedenheit. Und ihr Weg war Hoola-Hoop. Sie hat es um die Welt bringen wollen. Und sie hat es geschafft, indem sie anderen davon erzählte. Nicht jeder hat verstanden, um was es ihr ging. Mancher hat versucht, ihr das als “unmögliches Unterfangen” auszureden.

Aber Carissa hat sich nicht abbringen lassen – und dann Unterstützung von ganz vielen Seiten bekommen, so vielen, dass sie eine Non-Profit-Organisation ins Leben gerufen hat, die inzwischen in mehr als 50 Ländern aktiv ist. Heute ist das Carissas Beruf-ung. Sie reist um die Welt, und gibt, was sie geben möchte. Das Universum macht es möglich!

P.S.: Plötzlich ist mir im Fulfillment-Seminar übrigens klar geworden, weshalb ich im Laufe meines Studiums die Chance zur Promotion bekommen und genutzt habe. Nicht weil ich glaube, dass der Dr. vor dem Namen den Träger des Namens wichtiger macht. Schon gar nicht, dass die Leistung der Promotion mehr wiegt als eine andere Leistung, egal ob akademisch oder nicht. Nein. Es sollte so sein, damit ich ein echter Traumdoktor werden konnte ;-) . Als Traumdoktor helfe ich Menschen, ihre Träume zu leben! Meinen Kindern und auch anderen Menschen, die große Träume haben. Oder Menschen, die wissen, dass sie sie hatten und sich nicht mehr erinnern.