Skip to content

Ein Museumstag im Cafe am Rande der Welt

2010 April 9

Auf dem Weg zu einem Geschäftstermin in Hanau habe ich heute am Rande der Welt im schönen Babenhausen (Hessen) meinen Anschlußzug verpasst. Was mich früher zu unbeherrschten Wutausbrüchen hätte verleiten können, hat mich heute neugierig gemacht. “Zu irgendetwas muss diese Zwangspause gut sein”, dachte ich in Anlehnung an Boris Grundl. Ich kaufte mir im Coffeeshop (das Café am Rande der Welt!) im Bahnhof Babenhausen ein Salami-Baguette – und erlebte einen Museumstag!


Ich traf auf eine gut gelaunte Servicekraft, die sich im weiteren Verlauf als Betreiberin des neuen Shops zu erkennen gab. Nicht nur nahm sie aufrichtig an meinem Schicksal Anteil. Was mich besonders beeindruckte, war die ausgesprochen positive Einstellung, mit der Bettina K. (Name geändert) die Dinge betrachtete:
Als gelernte Hotelfachfrau hatte sie zuletzt in einer “haarsträubenden” Autovermietung gearbeitet, wo sie ganz offensichtich wenige Museumstage erlebt hatte. Anstatt zu verzagen änderte Bettina von sich aus ihr Los (ob Sie bereits das Konzept der Big Five, den Zweck der Existenz oder die Safari des Lebens kannte, hat unser kurzes Gespräch nicht ergründet) und eröffnete ihr persönliches Café am Rande (meiner) Welt. Wer glaubt da an Zufall?!

  • Tina Knipp-Wenzel

    Hallo Uwe,

    ich glaube durchaus an Zufälle auch wenn fast jeder sagt die gibt es doch gar nicht.

    Habe das Cafe am Rande der Welt auch gehört, als Hörbuch und kann nur sagen “Hut ab” vor der netten Servicekraft am Bahnhof.

    Ich könte mir vorstellen das es jede Mnge Mut braucht, um sich in einem so verlassenem Ort wie du ihn beschreibst niederzulassen!!

    Mit dem nötigen bisschen Freundlichkeit dem Verständnis und Mitgefühl für andere Menschen klappt sowas denn aber auch!

    Danke für den Beitrag denn er hat mir mal wieder gezeigt Mut haben und den Kopf nicht in den Sand stecken ;o))

    Liebe Grüße
    Tina