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Weder zu jung, noch zu alt: genau richtig!

2014 Dezember 31
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»Für grosse Träume kann niemand zu jung sein, und niemand zu alt sie zu leben.«

»Für grosse Träume kann niemand zu jung sein, und niemand zu alt sie zu leben.«

Das Jahr geht zuende. Es war ein Jahr der veränderten Vorzeichen. Es war ein Jahr, das erstmals seit Jahren nicht mehr im Zeichen der Big Five for Life stand. Und so schön meine Zeit als Gründer von Big Five for Life Deutschland gewesen ist, so viele wundervolle Bekanntschaften und einige neue Freundschaften es für mich gebracht hat: es war letztlich eine Befreiung für mich, nicht mehr für Dritte verantwortlich zu sein, nicht mehr für das Konzept der Big Five for Life, wie es in Deutschland wahrgenommen wird. Das ist mir klar geworden – und ich bin dankbar für diese Erkenntnis.
Ich genieße es, nur noch für mich und mein Tun Verantwortung zu tragen. Eine ganz neue, aber sehr wichtige Bedeutung des Prinzips der Eigenverantwortung, fällt mir dabei auf.
Ist mit diesem Jahr eine Distanzierung eingetreten? Einige Fragen habe ich in dieser Richtung erhalten, verbunden mit Aufforderungen, mein Wirken fortzusetzen. Offensichtlich hat mein Schaffen nicht nur mir Freude bereitet, und das ist wundervoll.
Ich möchte den Jahreswechsel nutzen, um meine Sicht auf die Dinge hinsichtlich der Big Five for Life – dem, was wirklich zählt im Leben – hier zu erläutern. Passend und einleitend dazu mein Motto für das neue Jahr:
»Für große Träume kann niemand zu jung sein, und niemand zu alt sie zu leben.«
Natürlich habe ich keinen Grund, mich von dem Konzept der Big Five zu distanzieren. Es ist, was es ist: eine ganz eigene Art, altbewährte und gültige Erkenntnisse, Prinzipien und Techniken ihrer Organisation und Umsetzung auszudrücken. Es ist in dieser Hinsicht außergewöhnlich wertvoll, weil das Konzept leicht zugänglich ist. Die Sprache ist einfach und die Bilder klar. Ich habe gerne mit den Big Five gearbeitet – und werde das auch weiterhin tun, wo es sich anbietet.
Gleichzeitig gilt nach wie vor: viele Wege führen nach Rom. Das bedeutet, es ist möglich, mit den Big Five den Zugang zu den eigenen Zielen und Herzenswünschen zu finden. Aber es ist beileibe nicht der einzige Weg. War es nicht, und wird es auch nicht sein. So wie auf jeden Topf ein Deckel passt, hat jeder Mensch seine eigene Sprache und den eigenen Weg, um zu erkennen, was wirklich zählt im Leben. Niemand ist dafür zu jung, und auch niemand ist zu alt, die eigenen Träume zu leben.
So lebe ich auch meinen Traum von Eigenverantwortung, Nachhaltigkeit und Gemeinschaftssinn selbstverständlich weiter. Und dazu zählt die Freude, die sich einstellt, wenn ich mit Menschen arbeite, die an meinen Erfahrungen interessiert sind. Schön ist, dass es ganz unterschiedliche Dinge sind, in denen ich etwas beitragen kann: politisch, gesundheitlich und auch persönlichkeitsbildend. Genau so vielfältig sind die Menschen, die auf meine Erfahrung Wert legen (nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und das ist gut so, denn entscheiden, Verantwortung tragen muss weiterhin jeder für sich): Männer wie Frauen, Unternehmer wie Arbeitnehmer, jung und alt. Genau richtig! Danke.
Allen Lesern ein gesundes neues Jahr mit Erfolg in dem, was euch jeweils wichtig ist!

Eigenverantwortung

2014 September 18
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von Uwe Alschner

Definitv Cool Sh*t: mit der Benefiz-Veranstaltung »Eine Chance für Tim« haben Uta West und Mirjam Deist ein Beispiel par excellence geliefert, wie sich etwas Großes auf die Beine stellen lässt. Mehr Info: klick auf dieses Bild!

Definitv Cool Sh*t: mit der Benefiz-Veranstaltung »Eine Chance für Tim« haben Uta West und Mirjam Deist ein Beispiel par excellence geliefert, wie sich etwas Großes auf die Beine stellen lässt. Mehr Info: klick auf dieses Bild!

»Warum willst du erfolgreich sein?« Diese Frage steht am Anfang eines Buches, das ich heute geschenkt bekommen habe. Es ist ein spannendes Buch, mit einem provozierenden Titel: Do Cool Sh*t. Das Buch ist von Miki Agrawal, einer amerikanischen Ex-Investmentbankerin mit japanisch-indischen Wurzeln (“Ich bin halb Sushi, halb Curry”). Miki hat sich mit 26 Jahren mit einer Bio-Pizzeria in New York selbständig gemacht und nach drei weiteren erfolgreichen Start-Ups einen Ratgeber geschrieben zur Verwirklichung eigener, angefahrener Geschäftsideen (Mach’ coolen Sch**ß). Im Kern geht es für Miki darum, ihr volles Potenzial zu entfalten. Klingt gut, aber wie kann ich mein Potenzial entfalten? mehr lesen…

Wir sind Netzwerker

2014 August 23
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»Wenn du schnell reisen willst, gehe alleine. Wenn du weit kommen willst, gehe in Begleitung!« - Aus Afrika

Erfolgreiche Menschen sind Teamplayer. Und Netzwerker.

»Wenn du schnell reisen willst, gehe alleine. Wenn du weit kommen willst, gehe in Begleitung!«

Dieses Afrikanische Sprichwort ist ein Plädoyer für Teamwork. Erfolgreiche Menschen sind Teamplayer. Teamplayer sind Netzwerker. Zumindest dann, wenn sie ihr Potential voll entfalten wollen. Und nur dann kann man wirklich von Erfolg sprechen. Oder?

Wer sein Potenzial nicht voll entfaltet, kann vielleicht gewinnen gegen andere. Aber was zählt das?

Erst die Vernetzung mit anderen bietet die Grundlage für das Vordringen in Bereiche, die auf sich allein gestellt unerreichbar bleiben. Lionel Messi, der x-fache Weltfussballer und “Wertvollste Spieler” des WM-Finales von Rio musste das erleben. Die “Copa” gewann die deutsche Mannschaft. Sie hatte es geschafft, die individuell vielleicht (vielleicht!) nicht ganz an Messi heranreichende Klasse jedes einzelnen Spielers mit einer teamorientierten, umsichtigen und sich ergänzenden Mannschaftsleistung zu kombinieren.

Phillip Lahm, Bastian Schweinsteiger, Mario Götze und Co. waren einander Begleiter. Und sie sind deswegen auf ihrer Reise nach Rio so weit gelangt. Zum Titel des Weltmeisters. Weiter kann kein Fußballer kommen. Ich bin kein Fußballer, und habe doch ein grosses Ziel: die Erfüllung meiner Big Five for Life. Das, was wirklich zählt im Leben, tun, sehen oder erleben.

Dabei geht es nicht um ein Höher! Schneller! Weiter!Weltmeister” ist ein relativer Begriff. Es ist mein Leben, meine Welt. Niemand kann mich vom Gewinn meiner “Weltmeisterschaft” abhalten. Nur ich selbst könnte das. Nämlich dann, wenn ich nicht bereit wäre, von den Erfahrungen anderer zu lernen oder meine Erfahrungen zu teilen. Wenn ich “schnell” sein wollte. Wenn ich alleine gehe.

Schnelligkeit ist für sich genommen ohne Wert. Es kommt darauf an, wie weit ich kommen will. Erst die Dimension der Entfernung gibt der Geschwindigkeit einen Sinn. 100 Meter? Ein Marathon?

In der Geschichte des Phileas Fogg hat Jules Verne beschrieben, wie wichtig Begleitung und Teamarbeit ist, wenn man “In 80 Tagen Um die Welt” reisen will. Selbst Rennen über kürzere Strecken gewinnt man nicht alleine, selbst wenn die Beine schneller laufen. Der Hase hat sich auf seine Schnelligkeit etwas eingebildet. Im Team haben Herr und Frau Igel das bessere Ende für sich behalten.

Netzwerke gleichen punktuelle Schwächen nicht nur aus. Sie potenzieren Stärken durch gemeinsame Ausrichtung und Schaffung eines Kompetenzenpools, in dem individuelle Erfahrungen kollektiv nutzbar gemacht werden.

Entscheidend für den Erfolg – jeden Erfolg im Leben – sind drei Dinge: Ich muss wissen, wohin ich gelangen will. Nur mit einem klaren Ziel kann ich (so) weit kommen. Und ich brauche die Fähigkeit, von den Erfahrungen anderer zu lernen, ebenso wie die Bereitschaft, meine Erfahrungen mit jenen zu teilen, die mich auf meiner Reise begleiten. Dann werde ich weit kommen.

Ich schreibe diese Zeilen auf dem Weg nach Mainz. Dort treffe ich mich mit vielen Freunden. Wir sind Netzwerker. Jeder von uns hat eigene Big Five for Life. Kaum jemand nennt sie so. Für viele ist es einfach “das Warum“. Aber jeder hat gelernt, dass ein Netzwerk Stärke gibt, wenn alle beitragen. Mein Beitrag besteht darin, die Erfahrungen meines Weges zu Nachhaltigkeit, Gesundheit und Lebensqualität zu teilen. Es sind Erfahrungen, die ich von Mensch zu Mensch weitergebe. Ich empfehle. Es ist ein Konzept, eine Art das Leben zu nehmen, wie es kommt. Es ist ein Weg, auf dem ich weit gekommen bin. Heute bis Mainz. Und es geht weiter!

Mein Weg

2014 Mai 27
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von Uwe Alschner

Uwe Alschner, Zertifizierter Big Five for Life Coach, Herausgeber von mybig5.de Foto: Gudo Rottmann

Uwe Alschner, Zertifizierter Big Five for Life Coach, Herausgeber von mybig5.de Foto: Gudo Rottmann

Hallo, liebe Leser dieses Blogs! Mein Name ist Uwe Alschner und ich berichte auf diesen Seiten seit 2010 über meinen Weg und meine sehr persönliche Beschäftigung mit dem, was wirklich zählt im Leben. John Strelecky nennt das die Big Five for Life.
Ich habe John Strelecky im April 2010 erstmals nach Deutschland geholt. Später wurde ich sein Partner und habe mich mehr als drei Jahre lang in den Aufbau der Big Five for Life Organisation in Deutschland investiert. Als “Deutsche Stimme von John Strelecky” habe ich intensiv mit John und für das Konzept gearbeitet und dabei eine Menge toller, begeisternder Menschen kennen gelernt.
Im Dezember 2013 endete diese Zusammenarbeit mit John Strelecky. Auch darüber habe ich an dieser Stelle berichtet. Ich habe damals nicht damit gerechnet, dass diese Zusammenarbeit enden und mir die Verantwortung – ein Thema, das mich seit Jahren begleitet und auf das ich immer wieder zurückkommen werde – genommen werden würde.
Nach einiger Zeit des Nachdenkens und des Innehaltens ist mir heute aber klar, dass dies eine wichtige Wegmarke auf der Safari meines Lebens sein sollte.
Heute bin ich frei von der Verantwortung für die Big Five for Life in Deutschland. Ich spüre, wie ich um eine Bürde erleichtert worden bin. Und ich stelle fest, dass ich nun meine eigenen Big Five for Life – das, was wirklich zählt in meinem Leben – klarer und gradliniger gehen kann. Ich bin dankbar für diese Erfahrung und die damit verbundene Erkenntnis!

So habe ich vor drei Jahren meine Big five for Life formuliert:

Meine Big Five lassen sich kurz mit dem Akronym LEBEN zusammenfassen. Im einzelnen sind es diese Dinge:

L – Ich möchte mithelfen, dass Menschen ein an Momenten der Erfüllung reiches und damit glückliches Leben führen können (whatever – whenever) – und zwar zuallererst meine Kinder, denen ich geben möchte, was mir am Wertvollsten ist: Liebe. Dieser Punkt leitet sich direkt aus meinem Zweck der Existenz ab und steht daher an oberster Stelle auf meiner Liste.

E – Für meine Familie und mich eine offene, kommunikative und kreative Lebens- und Wohnatmosphäre erschaffen und bewahren, mit viel Raum zur Inspiration, persönlichen Entfaltung und Begegnung mit Freunden.

B – Die Welt bereisen, um mit eigenen Augen zu sehen und zu erleben, wie vielfältig und interessant dieser “Spielplatz” ist, der uns gegeben wurde.

E – Meine Erfahrungen und Erkenntnisse zur Verfügung stellen als Autor, Coach und Berater. Warum das Rad neu erfinden? Zu groß ist die Gefahr, an dieser Aufgabe zu verzweifeln und unnötig Energie zu vergeuden. Ich habe enorm von den wertvollen Erfahrungen anderer Menschen profitiert. Es ist ein Akt der Dankbarkeit, meine Erfahrungen zu teilen!

N – Ich möchte einen Beitrag leisten, der bleibt auch wenn ich selbst nicht mehr sein werde.

Als Zusatz zum fünften habe ich damals geschrieben: Dazu möchte ich eine Stiftung gründen, die Nachhaltigkeit fördert. an diesem Punkt sehe ich heute klarer: es geht um Nachhaltigkeit. Es geht mir darum, einen Beitrag zu leisten. Eine Stiftung im juristischen Sinn ist mir allerdings nicht wichtig. Ich habe damals den Stiftungsbegriff verwendet, um deutlich zu machen, dass es mir um Win-Win-Situationen geht. Um etwas, an dem viele Menschen teilhaben können.

Tatsächlich habe ich erkannt, dass ich nun die Arbeit gerade an diesem fünften Punkt, dem N aus meinem Akronym, freier und unbefangener fortsetzen kann. Denn eine Fortsetzung ist es, was ich heute schwerpunktmäßig betreibe.

Ich zeige Wege in die Unabhängigkeit

Heute zeige ich Menschen, die es interessiert, Wege in die Unabhängigkeit und Freiheit.
Seit 2007 bereits bin ich Kunde eines Unternehmens, welches seinen Kunden ein integriertes und sprichwörtlich einzigartiges Konzept bietet. Es ist ein Unternehmen, das sich seinerseits klar auf seinen Zweck der Existenz fokussiert: ganzheitliche Gesundheit und Prävention. Auf diesem Gebiet kann es auf eine jahrzehntelange Erfahrung aufbauen. Diese Erfahrung spüren die Kunden in Form von Qualität. Was das Unternehmen mit diesem Qualitätsfocus (Motto: Second to none – deutsch frei übersetzt: es gibt nichts besseres) erzeugt, ist eine hohe Kundenzufriedenheit und tiefe Loyalität. Und die wiederum sorgen für Stabilität und Prosperität, weil zufriedene Kunden ein Unternehmen gerne weiterempfehlen. Solche Empfehlungen vergütet das Unternehmen in wohltuender Fairness und Partnerschaftlichkeit an seine Kunden zurück. Eine echte Win-Win-Situation!

Während meiner Zeit als verantwortlicher Geschäftsführer für Big Five for Life Deutschland habe ich aus Rücksichtnahme und zur Vermeidung von Mißverständnissen dieses einzigartige Empfehlungskonzept nicht aktiv genutzt.

Heute stehe ich nicht mehr in dieser Gesamtverantwortung. Ich kann nun diese Zurückhaltung aufgeben, und das befreit mich, weil ich damit mein fünftes Ziel, Nachhaltigkeit, noch konsequenter leben und weitergeben kann. Ich habe mich somit leichten Herzens entschlossen, zukünftig aktiv für solche Menschen da zu sein, denen Nachhaltigkeit ebenso am Herzen liegt wie mir. Ich kann ihnen bei Interesse das Konzept empfehlen, welches ich seit nun mehr als sieben Jahren persönlich nutze.

Damit fungiere ich weiterhin als Coach und Begleiter, indem ich meine persönlichen Erfahrungen weitergebe. Ich zeige Menschen Wege zu nachhaltiger Gesundheit, ich unterstütze sie beim Aufbau einer größeren finanziellen Unabhängigkeit (relativ und absolut) und ich vernetze damit gleichgesinnte und offene Menschen mit Interesse an gesunden sozialen Kontakten und Mitmenschlichkeit.

So, jetzt kennen Sie meine neu formulierten Big Five. Wenn Sie selbst, oder jemand in Ihrem Bekanntenkreis mich auf dieser Reise begleiten möchte, freue ich mich sehr auf Ihre Nachricht!

Herzlichst
Uwe Alschner

Fünf Dimensionen der Big Five for Life

2014 Februar 1
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von Uwe Alschner

»Entwürdigt ein Ansatz, zu tun, was man liebt, die Arbeit anderer Menschen,« fragt dieser Artikel aus dem amerikanischen Magazin JACOBIN

»Entwürdigt ein Ansatz, zu tun, was man liebt, die Arbeit anderer Menschen,« fragt dieser Artikel aus dem amerikanischen Magazin JACOBIN

Ist es verwerflich, den Fokus darauf zu richten, Dinge zu tun, die man liebt? Wird “die Arbeit” dadurch entwürdigt? Diese Haltung vertritt die Autorin des polemischen Beitrags »In the Name of Love« im Online-Magazin Jacobin, Miya Tokumitsu. Sie wendet sich gegen “Do-what-you-love-Eliten”, zu denen sie Mark Zuckerberg oder den verstorbenen Apple-Chef Steve Jobs zählt. Deren “Legende”, jeder könne und solle tun, was er liebt, führe zu weiterer Diskriminierung jener, die ein schweres Schicksal haben und unangenehme Jobs verrichten müssen.
Aufmerksam gemacht hat mich auf den Aufsatz der Autor und Journalist Andreas Kluth, dessen Buch »Hannibal and Me« bereits in diesem Blog besprochen wurde. Andreas war Teilnehmer eines HuffPostLive-Talks mit weiteren Gästen, darunter Ökonomen, eine Unternehmerin und eine Berufsberaterin.
Ich habe mich einmal tiefer mit dem Gedanken von Miya befasst. mehr lesen…

Eintausendvierhundertvierundvierzig Museumstage – und es geht weiter!

2014 Januar 30
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»Wer seinen eigenen Weg geht, dem wachsen Flügel.«  Weisheit aus dem Zen Buddhismus

»Wer seinen eigenen Weg geht, dem wachsen Flügel.« Weisheit aus dem Zen Buddhismus

Vor 1446 Tagen hat meine Begegnung mit den Big Five for Life begonnen. Es waren seither 1446 Museumstage. Jeder einzelne. Und es kommen täglich weitere hinzu.
Nun beginnt ein neuer Abschnitt: Mehr als drei Jahre lang bin ich “die deutsche Stimme von John Strelecky” gewesen. Ich habe mich nicht darum beworben. John Strelecky selbst hat es mir übertragen: zuerst die Verantwortung für die Übersetzung der Life Safari für die deutsche Hörbuchversion der Safari des Lebens. Dann die Stimme. »Mach’ es selbst, Uwe! Es kommt auf die Energie an.« Das waren seine Worte. Schliesslich hat er mir auch die Verantwortung für die Entwicklung des Big Five for Life Konzeptes im deutschsprachigen Kulturraum übertragen. Nichts von dem habe ich aktiv angestrebt. Es ist mir “zugefallen”.
Nun, nach 1446 Tagen, beginnt ein neuer Abschnitt. John Strelecky hat entschieden, zukünftig andere Akzente zu setzen. Jeder Leser, der hier nach Informationen sucht, was John Strelecky künftig vorhat, den muss ich enttäuschen. Diese Informationen sind hier nicht zu finden. Ich weiß nicht, was John plant. In unseren Gesprächen, die wir geführt haben, hat sich John dazu nicht erklärt. Es blieb offen. Wer danach sucht, sollte sich direkt bei John Strelecky auf seiner amerikanischen Homepage erkundigen.
Die Entscheidung von John kam für mich überraschend. Nicht nur, weil John mir bis zuletzt bescheinigt hat, wie sehr er mit dem Transfer seines Konzeptes, mit der Anwendung des fiktiven Inhaltes auf konkrete Alltagssituationen, mit der Übersetzung aus einem unverkennbar amerikanischen Kontext in die deutsche Mentalitätswelt zufrieden war. Die Entscheidung kam auch deswegen überraschend, weil ich mir eine solche Trennung nicht habe vorstellen können. Drei Jahre lang und mehr habe ich nun einen erheblichen Teil meiner Zeit damit verbracht, das Konzept, wie es von John Strelecky in den Büchern beschrieben ist, zu verstehen und die Tiefen, die Details und die Anwendbarkeit auf den Alltag der Menschen, die davon im deutschsprachigen Kulturraum berührt werden, zu verdeutlichen. Diese Beschäftigung mit den Fragen und Hoffnungen vieler Menschen ist es gewesen, die die Zeit für mich zu ganz besonderen Erlebnissen in meinem persönlichen Museum haben werden lassen. Ich bin überzeugt, dass nicht nur John, sondern auch viele Menschen über diese Zeit gespürt haben, dass ich meine Arbeit gut mache. Deshalb ist Johns Entscheidung für mich so bedauerlich.
Ist damit eine Welt für mich zusammen gebrochen? Nein. Hat sich damit die Untauglichkeit des Konzeptes erwiesen? Überhaupt nicht. mehr lesen…

Warum bist du hier?

2013 Dezember 31
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Welches waren deine glücklichsten Augenblicke im Jahr 2013 - Foto: Friederike Seiffert

Welches waren deine glücklichsten Augenblicke im Jahr 2013 – Foto: Friederike Seiffert

Mit diesem stimmungsvollen Bild meiner Kollegin Friederike Seiffert verabschiede ich mich dankbar für das Jahr 2013 bei allen Freunden der Big Five for Life und den Fans dieses Blogs.
Das Jahresende ist ein passender Anlass, um Rückschau zu halten, auf das, was war. Selbst, wenn nicht alles nur angenehm gewesen ist, hat doch jeder Moment immer auch ein positives Element als Erinnerung des Universums an unsere Big Five for Life, an das, was wirklich zählt.
Und was wirklich zählt, sind die Momente, in denen wir unseren Zweck der Existenz erfüllen. In denen wir die Antwort auf eine jener Fragen spüren oder selbst geben, um die es in der Geschichte vom Café am Rande der Welt geht: Warum bist du hier?
Nur du selbst kannst diese Antwort geben. Nur du weisst, warum du hier bist. Niemand sonst ist in der Lage, dir vorzuschreiben, was deine Aufgabe ist. Du alleine spürst es. Vielleicht fällt es anfangs etwas schwer, diese Antwort aus deiner inneren Stimme unter all’ dem Lärm des Alltags und der Konventionen herauszuhören. Doch die Stimme ist da! Jeder Mensch hat einen Zweck der Existenz und ist aufgerufen, diesen zu erfüllen. Die Erinnerung an Momente der Erfüllung und des Glücks, die du im vergangenen Jahr erlebt hast, können dabei helfen, deinen Zweck der Existenz zu erkennen.
Ich wünsche dir viel Freude und gute Begleiter auf deiner Safari des Lebens. Auch im neuen Jahr 2014!
Dein Uwe Alschner

Eine Minute Erfolg – kann das genug sein?

2013 Dezember 12
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Seit geraumer Zeit veröffentliche ich auf der MyBigFive-Facebook-Seite tägliche Zitate mit einem Big Five for Life Bezug. Das scheint gut anzukommen, denn die Zahl der Fans steigt kontinuierlich, was mich mit Dankbarkeit erfüllt.
Es ist mein Anspruch, das Zitat nicht wahllos auszusuchen, sondern jeweils ein Zitat mit einem Bezug zum Tag der Veröffentlichung. Heute ist es der Todestag von Robert Browning. Von ihn stammt dieses Zitat: »Eine Minute Erfolg entschädigt für jahrelanges Scheitern.« Es hat zu spannenden Diskussionen auf der Facebook-Seite geführt. mehr lesen…

Der gelbe Ferrari auf Amazon

2013 Oktober 23
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von Uwe Alschner

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Bei aller Faszination, die das Big Five for Life Konzept auf viele Menschen ausstrahlt, werden immer wieder auch kritische Fragen geäussert, die sich auf die Qualität und Seriosität beziehen. Ich verstehe das sehr gut. Gerade dann, wenn sich Menschen nach intensiver Beschäftigung mit der Idee und eigenen positiven Erfahrungen darüber mit Freunden und Bekannten unterhalten. Gestern Abend hatte ich erneut Gelegenheit, solche Fragen zu beantworten. Ist es seriös, Menschen zu versprechen, dass sie erfolgreich werden ? Ist es erstrebenswert, Ziele zu verfolgen, die maximalistischer oder materialistischer Natur sind? Höher, schneller, weiter?
Ohne Anspruch auf die absolute Wahrheit zu erheben: ich bin sicher, dass die Antworten auf diese Fragen “nein” lauten. Ganz sicher ist es jedenfalls nicht der Kern des Big Five for Life Konzeptes.

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Ungeduld

2013 Oktober 9
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Illustration von Lea Lucina Seelbach für das Cover des Hörbuches »Safari des Lebens«

Illustration von Lea Lucina Seelbach für das Cover des Hörbuches »Safari des Lebens«

Ungeduld und hohe Ansprüche sind Herausforderungen, nicht nur im Leben eines Coaches. Wie mit vielen Dingen, ist auch bei diesen beiden kein einfaches schwarz-weiss-Schema angebracht. Beides ist weder grundsätzlich gut noch schlecht. Ansprüche an mich selbst etwa können ein wichtiger Motivator sein, der die persönliche Entwicklung begünstigt. Auch ein gewisses Maß an Ungeduld ist nachvollziehbar produktiv: es kribbelt in den Fingern, man mag nicht länger warten, etwas endlich angehen zu können. Allerdings gibt es auch die andere Seite: Zu große Ungeduld und zu hohe Ansprüche können eine destruktive Kraft entfalten. Wenn ich in solche Situationen gerate, in denen ich selbst oder im Rahmen eines Coachings Ungeduld und Ansprüche (an das Gelingen) spüre, greife ich gerne zur Safari des Lebens. mehr lesen…